| Unter den deutschen Bodenschätzen stand die Kohle an erster Stelle. Dem Energieträger Braunkohle verdankt Deutschland einen wesentlichen Teil seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Eine der bedeutendsten Braunkohlenlagerstätten befand bzw. befindet sich in Ostdeutschland in der Niederlausitz. Die Braunkohle wird in Tagebauen mit Hilfe von Baggern und (seit 1924) Förderbrücken abgebaut. | ||
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| grafik: entnommen der Website des Besucherbergwerks Abraumförderbrücke F60 www.f60.de | ||
| Die Abraumförderbrücke im Besucherbergwerk "Abraumförderbrücke F 60" ist eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Erbaut in der DDR durch den VEB TAKRAF Lauchhammer (Niederlausitz) ist sie das letzte von fünf ähnlich großen Geräte dieser Serie. Drei bis vier ihrer Vorgängerinnen bleiben auch in den nächsten Jahrzehnten das Rückgrat des Lausitzer Braunkohlenbergbaus. | ||
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Das Bauwerk F 60 ist 502
Meter lang. Die Breite beträgt 240 Meter. Die Höhe max. 80 Meter.. Das Gewicht betrug 13.600 Tonnen. Nach der Umrüstung zum Museumsstück beträgt das Gewicht noch 11.000 Tonnen. Die Abtragshöhe für den Abraum betrug 60 Meter.
Mehr über das Besucherbergwerk: |
Das Besucherbergwerk
befindet sich im Landkreis Elbe-Elster, südlich der Ortschaft
Lichterfeld am zukünftigen "Bergheider See". Die F60 ist am günstigsten über die Bundestraße 96, Abfahrt in der Ortschaft Lieskau in Richtung Lauchhammer, zu erreichen. Die F60 ist entsprechend ausgeschildert. Aus Richtung Süden kommend gelangt man über Lauchhammer (OT Kostebrau) ebenfalls zum Besucherbergwerk. Benutzen Sie bitte die Abfahrten der Bundesautobahn 13, „Bronkow“ (13) aus Richtung Norden (Berlin), bzw. „Großräschen“ (14) aus Richtung Süden (Dresden) kommend. |
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